Age of the five: Priestess of the white - Trudi Canavan

priestess-of-the-white
Verlag: Orbit - 676 Seiten - Taschenbuch
ISBN: 1841495158
Preis: 9,90 Euro
Erscheinungsdatum: 2005
2. Teil: Last of the Wilds
3. Teil: Voice of the Gods

Rezension von mgp
Die Rezension bezieht sich auf die englische Originalausgabe


Inhalt:
Auraya wurde zu einer der 5 Weißen erwählt, die direkten Sprecher der Götter. Sie ist die letzte und Jüngste. Die Weißen versuchen den Willen der Götter zu erfüllen und den Kontinent friedlich zu einen. Dies ist allerdings nicht so einfach, da von Süden ein alter Kult im Aufschwung ist, der nur ihre Götter für die wahren hält und eine Armee aufstellt.
Außerdem spielen die Traumweber, eine andere friedliche Gruppe, die aber mit den Göttern unversöhnlich ist für weitere Konflikte. Besonders bei Auraya, deren bester Freund und Vertrauter ihnen angehört.

Meinung:
So Leuts, in Zukunft gibts mehr englische Originale von mir! Den Anfang macht dieser Wälzer. Die Autorin könnte dem ein oder anderem schon bekannt. Hier in Deutschland ist ihre Reihe "Die Gilde der schwarzen Magier" erst kürzlich erschiehnen. Da ich natürlich wissen wollte, wie es sich von ihrem aktuellem Werk abhebt, griff ich zu.
Ein sich ankündigendes Problem von Canavan hat sich hier noch verstärkt: Die Perspektiven. Schon in ihren früheren Bänden waren es einige, aber hier wird es noch schlimmer. Auraya kann man eigentlich gar nicht als Protagonistin bezeichnen, dafür steht sie nicht genug im Mittelpunkt des Geschehens. Es wird viel zu oft hin und her gesprungen, was eine intensivere Identifikation mit den Figuren verhindert. Die Figuren selbst sind langweilig und eintönig (bis auf eine Ausnahme). Außerdem ist das Können der Priester und besonders der Weißen zu groß/mächtig. Und der Schluss ist auch enttäuschend. Die ganze Zeit wird auf die große Schlacht hingearbeitet und dann ist das Thema plötzlich abgehandelt. Der einzige interessante Charakter ist Emerahl - eine Hochmagische, die auch mit den Göttern verfeindet ist und sich einfach mal nebenbei als Prostituierte verdingt, um in einer Stadt unterzutauchen. Sie ist das Salzkörnchen in dieser riesigen faden Suppe. Und obwohl sie mehr im Fokus des Zweiten Bandes stehen soll, werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen.

Fazit: 1,5/5
Langweilig.
Tabby (anonym) - Mai 3, 11:11

Hi,

Was den ersten Band betrift bin ich der gleichen Meinung wie du ich hab zwischen drin glaub ich sogar aufgehört weiterzu lesen^^. Aber ich find in den beiden nächsten Büchern hat sie sich um einiges gesteigert...
Lg Tabby

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